Jun
06

Tomy Wigand

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Tomy Wigand (* 12. Juli 1952 in Ludwigsburg) ist ein deutscher Filmregisseur.

Von 1976-1979 Studium an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF). Nach drei eigenen Kurzfilmen und dem TV-Regiedebüt “Ein bisschen was Schönes” arbeitete er als Cutter für Roland Emmerich an den Filmen “Das Arche Noah Prinzip” (1983), “Joey” (1985) und “Moon 44″ (1990), für Hans W. Geissendörfers Dürrenmatt-Adaption “Justiz” (1993) schrieb er am Drehbuch mit. Wigand inszenierte zahlreiche Folgen von TV-Serien wie zum Beispiel “Alarm für Cobra 11″ sowie mehrere Fernsehfilme. Sein Kinodebüt als Regisseur war 1999 die Fußballfan-Milieustudie “Fußball ist unser Leben”, gefolgt von der Erich-Kästner-Neuverfilmung “Das fliegende Klassenzimmer” (2002).

Tomy Wigand fördert junge Talente des deutschen und internationalen Films.

Tomy Wigand führte Regie unter anderem bei folgenden Projekten:

  • Im Namen des Gesetzes (1994) (TV-Serie)
  • Twiggy - Liebe auf Diät (1998) (TV)
  • Picknick im Schnee (1999) (TV)
  • Fußball ist unser Leben (2000)
  • Nicht heulen, Husky (2000) (TV)
  • Das fliegende Klassenzimmer (2003)
  • Polly Blue Eyes (2005)
  • TKKG und die rätselhafte Mind-Machine (2006)
  • Western Wald (2007)
Jun
06

Die Formel-1-Saison 1971 war die 22. FIA Formel-1 Weltmeisterschaft. Sie wurde über 11 Rennen in der Zeit vom 6. März 1971 bis zum 3. Oktober 1971 ausgetragen. Jackie Stewart gewann zum zweiten Mal die Fahrer Weltmeisterschaft. Tyrrell wurde zum ersten und einzigen Mal Konstrukteursweltmeister.

Fahrerwertung

1 Jackie Stewart Tyrrell-Ford 62
2 Ronnie Peterson March-Ford 33
3 Francois Cevert Tyrrell-Ford 26
4 Jacky Ickx Ferrari 19
5 Jo Siffert
BRM 19
6 Emerson Fittipaldi Lotus-Ford 16
7 Clay Regazzoni Ferrari 13
8 Mario Andretti Ferrari 12
9 Peter Gethin BRM 9
10 Pedro Rodriguez BRM 9
11 Chris Amon Matra-Simca 9
12 Reine Wisell Lotus-Ford 9
13 Denny Hulme McLaren-Ford 9
14 Tim Schenken Brabham-Ford 5
15 Howden Ganley BRM 5
16 Mark Donohue McLaren-Ford 4
17 Henri Pescarolo March-Ford 4
18 Mike Hailwood Surtees-Ford 3
19 John Surtees Surtees-Ford 3
20 Rolf Stommelen Surtees-Ford 3
21 Graham Hill Brabham-Ford 2
22 Jean-Pierre Beltoise Matra-Simca 1

Die ersten sechs Plätze bekamen 9, 6, 4, 3, 2, 1 Punkte. Die besten fünf Ergebnisse der ersten sechs und die besten vier der restlichen fünf Rennen zählten zur Meisterschaft.

Konstrukteurswertung

1 Tyrrell-Ford 73
2 BRM 36
3 Ferrari 33
4 March-Ford 33
5 Lotus-Ford 21
6 McLaren-Ford 10
7 Matra 9
8 Surtees-Ford 8
9 Brabham-Ford 5

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Jun
06

Der in Simmersfeld lebende Robert Hector (* 1956 in Saarlouis) ist promovierter Internist und Sportmediziner. Der Erfinder der „Hector-Diät“ studierte von 1977 bis 1983 Medizin in Homburg (Saar). 1985 promovierte er mit einem Thema über die Umweltbelastung durch die Verwendung radioaktiver Stoffe in der Medizin. Seit 1994 ist er als hausärztlicher Internist im Nordschwarzwald tätig.

Hector gilt als ausgewiesener Experte für Science Fiction, Futurologie und Kosmologie – wobei die Perry-Rhodan-Serie einen Schwerpunkt bildet – und hat in diesen Themenbereichen eine große Anzahl von Aufsätzen verfasst.

Jun
06

Die Kohlsuppendiät, auch Krautsuppendiät oder Magic Soup-Diät genannt, ist eine Diät zur Gewichtsreduktion, bei der ausschließlich Kohlsuppe gegessen wird. Sie gilt als Crashdiät.

Sie basiert auf der Annahme, dass durch die Ernährung mit Kohlsuppe mehr Kalorien verbrannt werden, als dem Körper zugeführt werden. Es sind zahlreiche Rezepte zu finden, die alle mehr oder weniger schwer verdauliches Gemüse wie zum Beispiel Zwiebeln, Kohl, Weißkraut usw. enthalten. Davon darf man dann soviel man will essen und das zu jeder Tageszeit.

Die Gewichtsreduktion rührt allerdings tatsächlich daher, dass bei dieser Diät ein kalorienarmes Lebensmittel verzehrt wird. Zusätzlich wird viel Wasser ausgeschieden und Muskelmasse abgebaut. Da bei dieser Diät zu wenig Eiweiß aufgenommen wird, ist der Körper gezwungen das lebensnotwendige Eiweiß durch Abbau von Muskelmasse zu gewinnen. Da nur wenig Fettgewebe abgebaut wird und der Übergewichtige nicht lernt, sich ausgewogen und kalorienarm zu ernähren, ist der Diäterfolg nur von kurzer Dauer. Ein bald wieder eintretende Gewichtszunahme ist daher wahrscheinlich.

Die einseitige Ernährung, die dieser Diät zugrunde liegt, wird von Ernährungswissenschaftlern und Medizinern abgelehnt und als ungeeignet zur dauerhaften Gewichtsabnahme angesehen.

Jun
06

Max Gerson

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Max Gerson (* 10. Oktober 1881 in Wongrowitz, Deutschland (heute Polen); † 8. März 1959 in New York) war ein Arzt und Erfinder der umstrittenen Gerson-Diät gegen Migräne aber auch schwere Krankheiten, insbesondere Tuberkulose und Krebs.

Leben

Gerson wurde 1881 im damals zu Deutschland gehörenden Wongrowitz (heute Polen) geboren. Er studierte Humanmedizin in Breslau, Würzburg, Berlin und Freiburg im Breisgau und wurde Arzt. Er zog später nach Bielefeld. Da Gerson Jude war, floh er 1933 aus Deutschland und emigrierte zunächst nach Wien, später nach Frankreich und 1936 schließlich in die USA, wo er sich in New York City niederließ und US-Staatsbürger wurde. Gerson starb an einer Lungenentzündung 1959 in New York. Nach seinem Tod wurde seine Diät von Kliniken und anderen Ärzten weiterhin eingesetzt.

Jun
06

Atkins

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Atkins ist der Name mehrerer Personen:

  • Alan Atkins, Mitbegründer der Heavy Metal Band Judas Priest
  • Chet Atkins, Country-Musiker
  • Daryl Atkins, amerikanischer Verbrecher, siehe Atkins v. Virginia
  • Eileen Atkins, britische Schauspielerin und Drehbuchautorin
  • Henry Ernest Atkins, englischer Schachmeister
  • Jeffrey Atkins, US-amerikanischer Rapper, auch bekannt als Ja Rule
  • Juan Atkins, DJ und Mitbegründer des Detroit Techno
  • Mark Atkins, australischer Didgeridoo-Spieler, Musiker und bildender Künstler
  • Peter Atkins, Chemiker
  • Robert Atkins, Ernährungswissenschaftler, bekannt durch die Atkins-Diät
  • Sharif Atkins, Filmschauspieler
  • Susan Atkins, amerikanische Mörderin; siehe auch Charles Manson
  • Sir William Atkins, der Gründer der WS Atkins PLC

Atkins ist der Name mehrerer Orte in den USA:

  • Atkins (Arkansas)
  • Atkins (Iowa)
  • Atkins (Virginia)

Sonstiges:

  • Atkins-Diät
  • Atkins (Film), Abenteuerfilm aus der ehemaligen DDR von 1985
Jun
05

Fatburner

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Als Fatburner (engl. fat: Fett; engl. to burn: (ver)brennen) werden Substanzen bezeichnet, denen eine Förderung der körpereigenen Fettverbrennung nachgesagt wird. Es gibt auch “Fatburner”-Diäten, die sich diesen Effekt zunutze machen wollen.

Einige natürliche Fatburner werden vom Körper selbst erzeugt. Dazu zählen Glucagon und das Wachstumshormon. Fatburner kommen auch in Lebensmitteln vor, dazu zählen angeblich Magnesium, Linolsäure und Vitamin C, Enzyme und L-Carnitin, aber auch Koffein.

Künstliche Fatburner sind aus natürlichen und synthetischen Stoffen hergestellte Mischungen, die in Tablettenform, als Pulver oder als Flüssigkeit zusätzlich zur Nahrung aufgenommen werden. Sie werden zur Unterstützung beim Reduzieren des Körpergewichtes und im Rahmen von Bodybuilding verwandt. Manchmal enthalten sie allerdings Stoffe, deren Abgabe in Deutschland rechtlich eingeschränkt ist (z. B. Ephedrin) oder die unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Die unmittelbare beabsichtigte Wirkung von Fatburnern wird von vielen Ärzten und Ernährungsfachleuten bezweifelt.

Die Theorie

Einige Autoren von Diätbüchern oder Ratgebern gehen davon aus, dass sich die Fettverbrennung des Körpers unabhängig von Sport und Bewegung durch die Aufnahme geeigneter Substanzen künstlich steigern lässt. Erreicht werden soll das durch einen veränderten Stoffwechsel, eine erhöhte Körpertemperatur, eine schnellere Fettverbrennung oder stärkere Fettausscheidung. Die empfohlenen Substanzen sollen als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden oder mit Hilfe spezieller Lebensmittel im Rahmen einer Diät.

Kritik

Viele Mediziner und Ernährungswissenschaftler bezweifeln, dass es überhaupt wirksame Fatburner gibt. Wesentliche Einwände sind:

  • Enzyme bestehen aus Protein. Sie werden im Magen von der Magensäure aufgespalten und sind danach nicht mehr wirksam.
  • L-Carnithin muss nicht zusätzlich als Präparat aufgenommen werden, da es der Körper selbst herstellen kann. Die Substanz regt tatsächlich die Fettverbrennung der Mitochondrien in den Muskeln an, allerdings ist die Anzahl dieser Zellen entscheidend, und diese lässt sich nur durch Sport erhöhen.
  • Die Einnahme von Hormonen ist gesundheitlich bedenklich. Das Schilddrüsenhormon erzeugt eine künstliche Schilddrüsenüberfunktion. Die Folge können u.a. Herzrasen und Schweißausbrüche sein.
  • Koffein und Guarana müssen in großen Mengen aufgenommen werden, um die Energieverbrennung zu steigern. Hohe Dosen führen jedoch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Herzrasen und Zittern.
  • Die Bedeutung des Wachstumshormons für Erwachsene wird angezweifelt.
Jun
05

Flötzinger Bräu ist eine Privatbrauerei im oberbayrischen Rosenheim. Sie wurde 1543 gegründet und ist die einzige Privatbrauerei im Raum Rosenheim. Heute ist sie im Besitz der Familie Steegmüller. Auf dem Rosenheimer Herbstfest betreibt die Brauerei auf der Loretowiese das große Flötzinger Festzelt mit Platz für ca. 8.500 Personen. Es gilt als das größte frei aufbaubare Festzelt Europas.

Biere

Die Brauerei braut folgende Biere:
Flötzinger Hell, Altbayerisches Hefeweizen, Altbayerisches Hefeweizen Dunkel, 1543er Weißbier naturtrüb, Flötzinger Export Dunkel, Flötzinger FS Gold (Helles Exportbier), Flötzinger Pils, Flötzinger Cool Pils, Flötzinger Märzen, Flötzinger Heller Bock, Flötzinger Leichte Weiße (alkoholreduziert), Flötzinger Leichtes Helles (alkoholreduziert), Flötzinger Alkoholfrei, 1543 Russn (Biermischgetränk aus Weißbier und Limonade), Wiesn Radler (Biermischgetränk aus Märzenbier und Limonade), Cool Lemon (Biermischgetränk aus Hellem und Limonade).

Darüber hinaus braut die Brauerei auch noch das Bierbichler Weißbier ein, dessen Rezept sie nach Aufgabe der Bierbichler Weißbierbrauerei Rosenheim erworben hatte. Es wird aber heute noch in den Bierbichler Flaschen und Kästen vertrieben.

Zusätzlich zu den oben genannten Sorten werden im Laufe des Jahres noch einige saisonale Spezialitäten eingebraut:

Josefi Bock (Dunkler Bock, der immer zur Starkbierzeit angeboten wird), Mai Bock (im Mai), Wiesn Märzen (Märzenbier, speziell für das Rosenheimer Herbstfest Ende August/Anfang September), Weihnachtsbier (Exportbier zur Weihnachtszeit), Weihnachtsbock (Heller Bock zur Weihnachtszeit).

Erfrischungsgetränke

Die Flötzinger Brauerei stellt folgende Erfrischungsgetränke her:

Mineralwasser, Zitronenlimonade, Orangenlimonade, Cola Mix, American Cola, Apfelschorle, Diät Zitronenlimonade, Diät Orangenlimonade, Diät Grapefruitlimonade.

Jun
05

Die Köstritzer Schwarzbierbrauerei GmbH ist eine Brauerei in Bad Köstritz bei Gera.

Köstritzer ist Marktführer im Bereich der dunklen untergärigen Biere und eine der modernsten Brauereien Thüringens. Neben dem Köstritzer Schwarzbier gehören außerdem „Köstritzer Edel Pils“, „Köstritzer Diät Pils“ sowie das Biermischgetränk „Köstritzer bibop“ zur Produktpalette des Hauses. Die Köstritzer Schwarzbierbrauerei zählt seit April 1991 als hundertprozentige Tochter zur Bitburger Getränkegruppe. Ihre Produkte werden in 29 Länder exportiert.

Geschichte

Im Jahr 1543 fand die Brauerei im so genannten Erbzinsregister als „Köstritzer Erbschenke“ erstmals urkundliche Erwähnung. In der Deutschen Demokratischen Republik hatte Köstritzer ihren Platz als eine der wenigen Exportbierunternehmen. Ein vollständiger Neubau der Brauerei erfolgte inden Jahren 1979 bis 1990. Nach der Deutschen Einheit schließlich etablierte die Brauerei ihre wichtigste Marke Köstritzer Schwarzbier mit erheblichem Werbeaufwand und dem Slogan Das Schwarze mit der blonden Seele erfolgreich im gesamtdeutschen Markt. Ihren Gesamtausstoß konnte die Brauerei in den Jahren 1991 (145.000 hl) bis 2005 (879.000 hl) mehr als verfünffachen.

Jun
05

Dean Ornish

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Dean Ornish (* 16. Juli 1953 in Dallas; Texas, Vereinigte Staaten) ist ein US-amerikanischer Mediziner.

Leben

Ornish legte die Reifeprüfung als Klassenbester an der Universität von Texas in Austin (Texas) ab. Danach ging er nach Houston und studierte am Baylor College of Medicine wo er auch promovierte. Weitere Studien schlossen sich an der Harvard Medical School in Boston an. Am Massachusetts General Hospital war er als Assistenzarzt tätig und fand dort seine erste feste Anstellung. Ornish begann bereits in den späten 1970er Jahren als Student auf dem Gebiet der Herzerkrankungen zu forschen. Im Juli 1984 begann er in San Francisco die Lifestyle Herzstudie. Es handelte sich um eine kontrollierte Studie über den Erfolg einer fettarmen Diät verbunden mit einem Stress-Management in einer kleinen Gruppe von Herzpatienten.

Therapie

Ornish hat eine spezielle Therapie zur Behandlung von Herzerkrankungen entwickelt, die Operationen überflüssig machen soll. Teil davon ist die so genannte Ornish-Diät. Sie ist strikt vegetarisch und begrenzt den Fettanteil in der Nahrung auf 10 % der aufgenommenen Kalorienmenge und die Cholesterol-Aufnahme auf nur fünf Milligramm täglich. Der von der amerikanischen Kardiologenvereinigung (AHA) empfohlene Fettanteil betrug bis zu 30 % der Kalorienaufnahme und 300 mg Cholesterol täglich. Der Anteil der Kohlenhydrate beträgt rund 75 Prozent, der Anteil an Eiweiß etwa 15 Prozent. Die einzigen erlaubten tierischen Produkte sind sehr fettarme Milchprodukte und Eiklar. Zucker ist in kleinen Mengen zulässig, Kaffee und Tee sind verboten. Um Mangelzustände zu vermeiden, empfiehlt Ornish Nahrungsergänzungsmittel wie Multivitaminpräparate, Folsäure, Selen, Leinöl für Frauen und Fischöl für Männer.Nancy Waring: Dr. Dean Ornish’s Low-Tech-Behandlung der koronaren Herzkrankheit

Ergänzend zur Diät wird als Gruppentherapie eine Raucherentwöhnung und die Ernährungsumstellung auf extrem fettarme Nahrung durchgeführt. Die Gruppen praktizieren darüber hinaus Yoga und Meditation.

Ergebnisse einer Studie wurden Ende der 1980er Jahre veröffentlicht. Sie zeigten, dass Herzschädigungen durch koronare Arteriosklerose bei vielen Patienten zurückgegangen waren. Ornish erweckte für seinen Therapieansatz große Aufmerksamkeit. Er glaubt, dass Stress-Management, die Verhinderung sozialer Isolation und der Abbau psychischen Drucks großen Anteil am Therapieerfolg hat.

Ornish ist ständiges Mitglied der medizinischen Fakultät der Universität von Kalifornien in San Francisco sowie Präsident und Direktor des Forschungsinstituts für Präventivmedizin in der Nähe von Sausalito.

Studien

Ornish veröffentlichte Ende der 1980er Jahre die Ergebnisse einer von ihm selbst geleiteten randomisierten Studie zur Behandlung von Koronare Herzkrankheit mit seinem Therapiekonzept, das Bewegung, Entspannung und Diät umfasst. Allerdings nahmen nur 22 Patienten ein Jahr lang daran teil. Bei 82 Prozent dieser kleinen Gruppe gingen die Gefäßverengungen der Arterien um durchschnittlich 2,2 Prozent zurück. Die 20 Patienten der Kontrollgruppe ernährten sich nach den Empfehlungen der American Heart Association; bei ihnen kam es zu einer Vergrößerung der Stenosen um durchschnittlich 3,4 Prozent. 20 Patienten der Versuchs- und 15 aus der Kontrollgruppe nahmen an einer vier Jahre dauernden Folgestudie teil. Die Arteriosklerose der Ornish-Gruppe ging den Ergebnissen zufolge um 7,9 Prozent zurück, während es bei der Kontrollgruppe zu einer Verschlechterung kam, obwohl 60 Prozent dieser Teilnehmer Lipidsenker einnahm. Die LDL-Cholesterinwerte der Versuchsgruppe waren nach fünf Jahren 20 Prozent niedriger als zu Beginn; hier zeigte sich jedoch kein signifikanter Unterschied zur Vergleichsgruppe. Der Gewichtsverlust durch die Ornish-Diät betrug nach einem Jahr zirka 10 kg, nach fünf Jahren jedoch nur noch 5 kg. In der Vergleichsgruppe veränderte sich das Gewicht der Teilnehmer kaum. Innerhalb von fünf Jahren gab es in der Kontrollgruppe 45 so genannte „kardiale Ereignisse“, in der Ornish-Gruppe nur 25. Ein Positronen-Emissions-Tomographie-Scan zeigte, dass sich das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit bei fast allen Patienten dieser Gruppe hatte aufhalten lassen.

Dass die Ornish-Diät die kardiovaskulären Risikofaktoren bei noch nicht Erkrankten positiv beeinflusst und in einem Jahr zu einem deutlichen Gewichtsverlust führt, wurde in unabhängigen Studien nicht bestätigt. 2005 wurde das Ergebnis einer Studie aus Boston publiziert, bei der 160 Personen in vier Gruppen jeweils ein Jahr lang eine andere Diät praktizierten; eine davon war die Ornish-Diät. Ermittelt wurde der Einfluss auf die kardiovaskulären Risikofaktoren. Die Hälfte der Ornish-Gruppe gab innerhalb der Versuchszeit auf, die strenge Fettbeschränkung wurde von kaum jemandem durchgehalten. Nach einem Jahr lag der aufgenommene Fettanteil bei durchschnittlich 35 statt 10 Prozent. Die Gewichtsabnahme betrug 6,6 Prozent und entsprach der der anderen Diäten, darunter die Atkins-Diät. Der LDL-Cholesterinwert sank im Schnitt um 25 mg/dl, der HDL-Wert stieg jedoch nicht an. Der Blutzuckerspiegel sank im Nüchternzustand (leerer Magen) am stärksten von allen vier Gruppen um 8,2 mg/dl.Bericht in der Ärztezeitung (2005) Unterschiedliche Diätformen bei Übergewicht ohne relevante Unterschiede hinsichtlich Gewichtsabnahme

Eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2007, bei der erneut die Wirkung der vier Diäten - Atkins, Ornish, Zone-Diät und LEARN - in vier Gruppen verglichen wurden, nahm die Ornish-Gruppe im Schnitt nur 2,2 kg innerhalb eines Jahres ab. Der Einfluss auf die ermittelten Cholesterin- und Insulinwerte sowie den Blutdruck waren gering. An der Studie nahmen Frauen zwischen 20 und 50 Jahre teil, die weder an Diabetes mellitus noch an einer Herzkrankheit litten.Bericht in der Ärztezeitung (2007) Comparison of the Atkins, Zone, Ornish, and LEARN Diets for Change in Weight and Related Risk Factors Among Overweight Premenopausal Women

Quellen